Neurotransmitter und psychische Erkrankungen - download pdf or read online

By M. Gerlach, W. Gsell, P. Riederer (auth.), Prof. Dr. med. Helmut Beckmann, Dr. med. Michael Osterheider (eds.)

ISBN-10: 3540542205

ISBN-13: 9783540542209

ISBN-10: 3642845444

ISBN-13: 9783642845444

Das Buch behandelt die jüngsten Entwicklungen in der biologischen Psychiatrie. Einleitend werden die Grundlagen der modernen Neurotransmitterforschung und ihr Bezug zu unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen dargestellt. Von namhaften Referenten aus dem Bereich der Grundlagenforschung und der Klinik wird im Hauptteil des Bandes die Bedeutung unterschiedlicher Transmittersysteme für die Genese der wichtigsten psychiatrischen Krankheitsgruppen erörtert und diskutiert. Hierbei werden auch die neuesten Ergebnisse und Methoden der Rezeptorforschung behandelt. Ziel des Buches ist es, einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Stand biologischer Forschung im Gesamtgebiet der Psychiatrie zu geben.

Show description

Read or Download Neurotransmitter und psychische Erkrankungen PDF

Similar german_12 books

Get Juni 1996, Nürnberg PDF

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell wie möglich weiterzugeben, um die Qualität in diesen Spezialbereichen der Medizin zu optimieren.

Additional info for Neurotransmitter und psychische Erkrankungen

Example text

Hohe 1989). Sind diese Befunde einer ~-OpiatrezeptorsubsensitiviHit moglicherweise eine Erklarung daflir, daB bei der frilher haufig verwendeten Opiumkur endogen depressiver Patienten selten eine Abhangigkeit (Weber 1987) oder ein Entzugssyndrom (Schmitz 1926) beobachtet wurden? In einer hervorragenden Ubersicht weist Herz (1990) darauf hin, daB ~-Opiatrezeptoren flir das hohe MiBbrauchspotential der klassischen morphinahnlichen Opiate verantwortlich sind. Das ~-Opiatsystem ist ferner maBgeblich in die Schmerzmodulation eingeschaltet (Herz et al.

1980 ventrikuliir ? unipolar Depressive < KontrolIen bipolar Depressive = KontrolIen Depressive < KontrolIen agitiert/angstliche> Kontrollen lumbal HAMD Depressive = KontrolIen Depressive vor < nach Remission lumbal DSM III lumbal ? unipolar Depressive < KontrolIen bipolar Depressive = KontrolIen Depressive = Kontrollen agitierte Depr. > Kontrollen schwere Depr. < Kontrollen Suizidversuch, depressiv < Suizidversuch, nichtdepr. Suizidversuch, aggressiv < Suizidversuch, nichtaggressiv Depressive nach SV = Depressive ohne SV Depressive = Kontrollen depressive Frauen> Kontrollen Depressive < Kontrollen Curzon et a!.

1980): Nur bei schweren Depressionen war jetzt ein Unterschied zu Kontrollen festzustellen; bei agitierten Depressionen wurde sogar eine Erhohung festgestellt. Es ware nicht verwunderlich, wenn sich herausstellen wtirde, daB bestimmte Serotoninfunktionsstorungen nur bei einer Untergruppe depressiver Patienten vorliegen. Asberg et al. (1976) stellten innerhalb einer Gruppe depressiver Patienten eine bimodaIe Verteilung der 5-HIES-Konzentration im Liquor fest. Patienten in der Gruppe mit emiedrigter 5-HIES-Konzentration begingen mehr Suizidversuche und benutzten dabei die aggressiveren Methoden wie Erhlingen oder Ertranken - im Gegensatz zu den "nichtaggressiven" Methoden wie z.

Download PDF sample

Neurotransmitter und psychische Erkrankungen by M. Gerlach, W. Gsell, P. Riederer (auth.), Prof. Dr. med. Helmut Beckmann, Dr. med. Michael Osterheider (eds.)


by Joseph
4.0

Rated 4.72 of 5 – based on 9 votes