Die Zukunft des Todes: Heterotopien des Lebensendes by Thorsten v. Benkel PDF

By Thorsten v. Benkel

ISBN-10: 3837629929

ISBN-13: 9783837629927

ISBN-10: 3839429927

ISBN-13: 9783839429921

Sterben und Tod sind alltägliche Vorkommnisse, die üblicherweise als außeralltäglich angesehen werden. Die Tendenz, eher von abstrakten Begriffen als von konkreten Lebensbeendigungen auszugehen, ist weit verbreitet. Eine gesamtgesellschaftliche Perspektive jedoch muss über die Ebene subjektiver Betroffenheit hinausgehen und den Tod als Herausforderung wie auch - in der sozialen Behandlung von Todesfällen - als Bestätigung normativer Konzepte betrachten. An Beispielen von Sterbe- und Todesräumen wie Friedhof, Hospiz, Aufbahrungsstätten, Pathologie, Trauerhalle oder Krematorium zeigen die Beiträge des Bandes, dass das snapshot des Todes sich wandelt und neue Sinnzusammenhänge entstehen.

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13-24. Derrida, Jacques (2005): Leben heißt Überleben, Wien. Durkheim, Emile (1984): Die elementaren Formen des religiösen Lebens, Frankfurt am Main. Elias, Norbert (1990): Die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen, Frankfurt am Main. Foucault, Michel (1979): Was ist ein Autor? , Schriften zur Literatur, Frankfurt am Main/Berlin/Wien, S. 7-31. — (1988): Die Geburt der Klinik. Eine Archäologie des ärztlichen Blicks, Frankfurt am Main. — (1999): In Verteidigung der Gesellschaft, Frankfurt am Main.

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Aufl. Weilerswist. ) (2014): Untot. Existenz zwischen Leben und Leblosigkeit, Berlin. Giddens, Anthony (1999): Soziologie, Graz/Wien. Gorer, Geoffrey (1956): Die Pornographie des Todes. In: Der Monat 8/1956, Heft 92, S. 58-62. 16 20:00 S YMBOLISCHE P RÄSENZ | 39 Guthke, Karl (1998): Ist der Tod eine Frau? Geschlecht und Tod in Kunst und Literatur, München. Han, Byung-Chul (2002): Tod und Alterität, München. Heidegger, Martin (1993): Sein und Zeit, Tübingen. Hertz, Robert (2007): Das Sakrale, die Sünde und der Tod.

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by Charles
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