Download e-book for iPad: Betriebswirtschaftliche Probleme des Genossenschaftswesens by Reinhold Henzler

By Reinhold Henzler

ISBN-10: 3663004554

ISBN-13: 9783663004554

ISBN-10: 3663023680

ISBN-13: 9783663023685

Das aussere Erscheinungsbild vieler Genossenschattsbetriebe ahnelt oder gleicht oft so sehr dem Aussehen anderer Betriebe, vor allem dem ihrer Konkurrenzbetriebe, dass es fur den von aussen kommenden Betrachter schwer sein kann, die Unterschiede zwischen genossenschaftlichen und nicht genossenschaftlichen Betrieben und damit die betriebswirtschaftlichen Be sonderheiten der Genossenschaften zu erkennen. Diese Eigentumlichkeiten ergeben sich - jedenfalls in einer vorwiegend verkehrswirtschaftlich konzipierten und orientierten Wirtschaftsordnung - aus dem Grundauftrag, der jedem Genossenschaftsbetrieb und seiner Leitung erteilt ist und der darin besteht, die Einzelwirtschaften oder Betriebe der Mitglieder auf dem Wege direkter Leistungsbeziehungen (Erzeugung und Beschaffung, Weiter verarbeitung und Verwertung usw. ) zu fordern. Je scharfer die Konkurrenz zwischen genossenschaftlichen und nichtgenossenschaftlichen Betrieben ist, um so verwandter ist die wettbewerbliche Gestalt der konkurrierenden Be triebe und um so ahnlicher sind ihre wettbewerbspolitischen Massnahmen und Mittel, um so mehr erscheint aber auch der fundamentale Unterschied in ihren Betriebszielen verdeckt. Vom genossenschaftlichen Grundauftrag ausgehend werden in der vor liegenden Arbeit die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Eigenheiten der Gestaltung und Gestalt von Einzelgenossenschaften sowie ihres Funktions programms und Funktionsablaufs, Wechselbeziehungen zwischen Einzel genossenschaften und Zentralgenossenschaften und das Verhaltnis von Genossenschaften und Marktintegration untersucht. Die Schrift stutzt sich auf eine Arbeit des Verfassers, die unter dem Titel "Die Genossenschaf- eine fordernde Betriebswirtschaft" im Jahre 1957 im Verlag W. Girardet in Essen erschienen

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Bei den besonderen Risiken, mit denen die Eigenfinanzierung der Genossenschaften infolge der Variabilität der gesamten Geschäftsguthaben verbunden ist, liegt der Wunsch nahe, mit Hilfe gesetzlicher Maßnahmen die Schwankungsmöglichkeiten des genossenschaftlichen Eigenkapitals zu mindern. Um dieses Ziel zu erreichen, um die Geschäftsguthaben stärker an den Genossenschaftsbetrieb zu binden und um im Falle ihres Abzugs der Gefahr von Liquiditätsschwierigkeiten zu begegnen, ist vorgeschlagen worden, der Gesetzgeber solle der Genossenschaft die Möglichkeit zugestehen, das Geschäftsguthaben beim Ausscheiden eines Mitgliedes im Falle seiner eigenen Kündigung zu behalten.

Um an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung teilzuhaben und um leistungsfähiger zu werden, standen den Einzelgenossenschaften zwei Möglichkeiten zur Verfügung: entweder durch Fusion den Weg zur Großgenossenschaft zu beschreiten oder aber selbständig zu bleiben und sich in Zentralgenossenschaften zusammenzuschließen. Manche große Einzelgenossenschaft ist deshalb frühzeitig so groß geworden, weil die erforderliche Zentrale gefehlt hat oder weil diese nicht leistungsfähig war oder weil die Verwaltungen von einem falsch verstandenen Selbständigkeitsstreben geleitet waren, weil sie ihre gegenseitige Bedingtheit nicht erkannt haben, weil die Leiter der Einzelgenossenschaften und die Leiter von genossenschaftlichen Instituten im Mitteloder Oberbau nicht begriffen haben, daß es sich bei dieser genossenschaftlichen Gruppenorganisation um ein zusammengehörendes Zweckgebilde handelt, das im Dienste der Förderung der Mitglieder jeder Einzelgenossenschaft steht.

Absatzgenossenschaften von Handels- oder Industriebetrieben (zum Beispiel Exportgenossenschaften) ; 5. Kreditgenossenschaften, soweit sie Spargelder oder andere Einlagen ihrer Mitglieder ("zur Verwertung") entgegennehmen. ) 6. Produktivgenossenschaften, sofern ihre Aufgabe in der Verwertung der Arbeitskraft der Mitglieder erblickt wird. ll. Zentral- oder Sekundärgenossenschaften 1. Eigenart und Entstehungsgründe Im Prinzip und bei funktionaler Betrachtung ist die Stellung der Zentralgenossenschaften gegenüber den Einzelgenossenschaften die gleiche wie die Stellung der Einzelgenossenschaften gegenüber den Mitgliedern: Um ihrer Förderungsaufgabe gegenüber den Einzelwirtschaften der Mitglieder besser gerecht werden zu können, schließen sich Einzelgenossenschaften zur Stärkung ihrer Marktposition zu Zen t r a I gen 0 s sen s c h a f t e n zusammen, deren Grundaufgabe in der Förderung der Einzelgenossenschaften besteht.

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Betriebswirtschaftliche Probleme des Genossenschaftswesens by Reinhold Henzler


by Donald
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